Ein Geist geht um

by Wiedergænger

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about

First demo by Wiedergænger.
Self recorded, raw, authentic.

credits

released April 14, 2017

Voice & Lyrics: Justus
Guitars: Jakob & Daniel
Bass: Ronny
Drums: Ansgar
Backing Vocals: Jakob, Daniel & Ronny

General Songwriting: Jakob, Justus & Wiedergænger

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about

Wiedergænger Hamburg, Germany

Ein Schatten aus der Vergangenheit, ein längst verdrängter böser Traum, ein nicht totzukriegendes Elend – das sind Wiedergænger aus Hamburg.

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Track Name: Die Leblosen
Stundenlang am Strande stehe ich und sehe
aus der Förde fährt ein Flutenross, ein Gutes

Dort auf Deck erblick‘ ich die zum Streit Bereiten
Schildgewitter woll’n die Windgegerbten finden
Soll ich eines Sommers selbst das Ruder ergreifen?

Raue See berührt den reich verzierten Steven
Unbesiegte Seelen senken ihre Augen
(Die) Todverächter tragen tief im Herzen Sorge

[Refrain]
Hör' ich von Heldentaten der Heimgekehrten
weiß ich wohl, es blieben nicht wenige auf See
Wer lauscht den Leblosen?
Sag, wer lauscht den Leblosen?

Unterm herbstlich Himmel harren die Verwandten
(der) unversehrten Ankunft all der Drachenfahrer
Wirst du wiederkehren, weitgereister Bruder?

Frost droht bald der Förde Fesseln anzulegen
(da) gleitet durch die Gischt das gute Schiff, zerrissen
Bleicher Blick fällt auf die Bank, nun ohne Krieger

[Refrain]

Hverr hlustar á líflausum monnum?
Hverr hlustar á líflausum monnum?

[Refrain]
Track Name: Wiedergänger
Ein Geist geht um
und gängelt dieses Haus
Er findet, sie finden
keinen Frieden
Nicht nur im Sturme
neigen sich die Wände
Gefällt es dem Fahlen
fährt er hier umher

[Refrain]
Wiedergänger
Weiche fort, wilder Gast,
du wohnst hier nicht mehr!

Wiedergänger
Bleib in deinem Bett,
du bleiche Gestalt!

Nimmt im Nebel
die Nacht ihren Anfang
Dann flucht seine Fresse
durch die Finsternis
Er steigt durch Steine
seien sie noch so stark
und trägt den Tod
in jede Tür

Was lässt ihn wandeln
den wenig Beweinten?

[Refrain]

Sie streifen zur Stätte
des Verstorbenen
Zum Grabe des Garst'gen
ein Ende ihm zu geben
Sein Leib liegt dort
leidlich verwest
In untoten Augen
ahnen sie die Wut

Hört, es erhebt sich
der hungrige Hausgeist

[Refrain]
Track Name: Im Nobiskrug
Wir fahr’n in’ Nobiskrug

Dunkles Holz und dichter Rauch
und schwarze Schiffe
Kalt ist’s draußen, nicht hier drinnen
es glimmt die Glut
Äl vom Fasse wird heut‘ fließen
und beißend Branntwein
Zum Tische tritt der alte Teufel
der weise Wirt

Hier im Nobiskrug

Stunden eil’n wie Augenblicke
Wo zieht die Zeit hin?
Gerade durch die Tür getreten
aus alter Eiche
Gerstentrank im Glase schwindet,
schon nachgeschenkt!
Etwas ist hier nicht geheuer
in dieser Diele

Im Nobiskrug

Seht doch bloß in die Gesichter
der grauen Gäste!
Feurig blitzt es, wohl zum Fürchten
in ihren Augen!
Die Seelen lässt sich der Versucher
nun nicht mehr nehmen
Wer schafft noch den Schritt zur Türe
und wer kehrt wieder?
Die Seelen lässt sich der Versucher
nun nicht mehr nehmen
Wir schaffen noch den Schritt zur Türe
und wir kehren wieder

Hinein…
… in den Nobiskrug!